Durch den Dschungel auf die höchste Pyramide der Halbinsel
Gut 100 km westlich via Tulum liegen in dichtem Urwald zwischen fünf Dolinenseen die wenig erforschten Mayaruinen von Cobá. Erbaut wurde die alte Zeremonialstätte während der klassischen Mayaperiode von 600 bis 900. Rund 40 000 Menschen sollen hier einst gesiedelt haben. In der weiträumigen Anlage können fünf Gebäudegruppen besichtigt werden. Zunächst passiert man die zwischen zwei Seen ruhende Gruppe Cobá. Sie wird beherrscht von der 24 m hohen Pyramide La Iglesia. Bald doppelt so hoch ist die zur Gruppe Nohoch Mul (2 km nordöstlich) gehörende Pyramide El Castillo. 128 Stufen führen zur Spitze. Das Erklimmen lohnt sich nicht nur wegen des guten Rundblicks, sondern auch wegen des auf der Plattform befindlichen Tempels. Seinen Eingang ziert ein Bienengott. Wer an unrestaurierten, von Kletterpflanzen bewachsenen Tempelruinen interessiert ist, besucht die drei weiteren Gruppen Las Pinturas, Macanxoc und Chumuc Mul. Tgl. 7-18 Uhr




