Die Wiege des Tourismus
Mit Ausnahme von Varadero sind es nicht die Küsten mit ihren Stränden, sondern vielmehr Gebirge und andere Gebiete, die sich als attraktive Ausflugs- oder Urlaubsziele im Westen Kubas anbieten. Der Metropole am nächsten liegt die bis zu 800 m hohe Sierra del Rosario mit Soroa und Las Terrazas. Durchzogen von Bächen, Flüssen und Seen, ist sie Heimat so vieler nur auf Kuba vorkommender und selten gewordener Arten, dass die Unesco sie 1985 zum Biosphärenreservat erklärt hat.Wo die Sierra del Rosario dann in die Sierra de los Órganos übergeht, in San Diego de los Baños, machten Amerikaner schon im 19. Jh. (Kur-)Urlaub - lange, bevor sie in den 1920er-Jahren dann Varadero als Lieblingsziel auserkoren. Die Gebirge sind Auftakt der Tabakprovinz Pinar del Río mit ihrer gleichnamigen Hauptstadt. Die besten Böden und die berühmtesten vegas (Tabakanbaugebiete) der Zigarrenwelt gesellen sich hier zur größten landschaftlichen Attraktion Kubas, den Mogotes genannten Kalkbergen im Valle de Viñales, und einem weiteren Unesco-Biosphärenreservat, dem Guanahacabibes-Nationalpark.Kaum weniger spannende Ziele bieten sich östlich von Havanna. Die Vía Blanca bringt Sie auf dem kürzesten Weg (132 km) zum berühmtesten Badeort Kubas: nach Varadero. Und über die Autopista Central erreicht man das größte Sumpfgebiet der Karibik, die Ciénaga de Zapata. Hier fanden die selten gewordenen Seekühe und auch Krokodile ein Schutzgebiet.



