Vom Turm des Stadtmuseums bietet sich der schönste Blick über Kubas »Rothenburg«
Die 1513 von Velázquez gegründete Stadt (36 000 Ew.) gilt als das »Rothenburg Kubas«. Holpriges Kopfsteinpflaster (aus Boston importiert), hohe Holztüren und bis unter die roten Dachziegel vergitterte Fenster, barocke Kirchtürme und Pferdekutschen (für Touristen). Reich wurde Trinidad wie so viele kubanische Städte Anfang des 19. Jhs. während des Zuckerbooms. Sklavenbefreiung und Unabhängigkeitskrieg stoppten dann die Entwicklung, Trinidads Hafen verlor an Bedeutung. 1950 zum Nationaldenkmal und 1989 von der Unesco zum Weltkulturgut erklärt, gehört Trinidad heute zusammen mit dem im Hinterland anschließenden Valle de los Ingenios, dem Tal der Zuckerfabriken, zu Kubas bedeutendsten Touristenattraktionen. Etwa zehn Fahrminuten entfernt liegt die schöne, breite, weiße Playa Ancón, und im gebirgigen Hinterland lockt Topes de Collantes mit Wanderwegen zu Wasserfällen.



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