Ob verschwenderisch, idyllisch oder karg, jede Gegend hat ihren ganz besonderen Reiz
Die Kapprovinzen umfassen 60 Prozent der Landesfläche und bieten extreme landschaftliche Kontraste: von der Kalahari-Wüste bis zu dem üppigen Urwäldern an der Garden Route. Im Zentrum liegt die große Halbwüste Karoo. Wer die Einsamkeit mag, wird diese karge afrikanische Landschaft lieben.
Eine der Hauptattraktionen des Kaps ist die berühmte Garden Route. Sie erstreckt sich von dem kleinen Industrieort Mossel Bay bis zur Mündung des Storms River. Besucher sollten aber bei der Fahrt entlang der Küste am Indischen Ozean nicht erwarten, dass hier ein Garten neben dem anderen liegt; der Name steht für eine üppig grüne Landschaft. Das Klima ist das ganze Jahr über mild. Ausführliche Informationen zu dieser Region finden Sie im MARCO POLO Band „Kapstadt“.
Die Westküste der Kapprovinzen ist viel trockener und rauer als die „Gärten des Ostens“. In der Lagune von Langebaan fühlt man sich an ein griechisches Idyll erinnert. Im Landesinnern liegt das halbwüstenartige Namaqualand. Zwischen August und Oktober verwandelt Regen die trockene Landschaft in ein Meer aus blühenden Wildblumen.
Weiter im Norden liegt die faszinierende Kalahari-Wüste mit einem vom Tourismus kaum berührten Wildpark, dem Kgalagadi Transfrontier National Park. Die dramatischen Augrabies-Wasserfälle sind eines der Naturwunder Südafrikas.

