Heimat der Zulu - Berge und Strände
Schönheit und Verschiedenartigkeit der Landschaft in der kleinen Provinz KwaZulu-Natal sind beeindruckend: vom typisch afrikanischen Buschland im Norden bis zu breiten Stränden am Indischen Ozean mit subtropischem Klima, von grünen, von Flüssen durchzogenen Hügeln bis zu den für viele als schönste Bergkette der Welt geltenden Drakensbergen.
Wenn Sie durch Zululand fahren, werden Sie das Gefühl haben, die Zeit sei stehen geblieben. In den Kraals, in denen archaisches Stammesleben den Alltag bestimmt, sieht es nicht anders aus als in früheren Jahrhunderten.
Die Küste KwaZulu-Natals ist ein Ferienparadies. Südlich und nördlich von Durban liegen herrliche Strände mit vielen Ferienorten. Das größte und beliebteste Urlaubsziel ist Durban selbst. Aber auch die anderen Orte lohnen einen Besuch. In kleinen Dörfern finden Sie Ruhe, in größeren Städtchen wie Margate und Umhlanga Rocks außerdem Unterhaltung. Und die Drakensberge bieten grandiose landschaftliche Szenerien. Sie erstrecken sich vom Ostkap bis zum Nordosten des Landes. Einer der höchsten Gipfel ist mit 3299 m der Mont aux Sources. Riesige Felsen bilden auf 8 km Länge die Form eines Amphitheaters. Sie sind Teil des Royal Natal National Parks, einem der vielen Pflanzen- und Tierschutzparks in Natal. Hier leben viele Tierarten, vor allem Raubvögel. Der Park Umfolozi wurde zum Schutz der Nashörner eingerichtet. Der Mkuzi Park liegt am Fuß der Ubombo-Berge und beheimatet u. a. Leoparden, Giraffen, Nashörner, Zebras und Flusspferde.
Die Mischung aus europäischen, afrikanischen und asiatischen Kulturen, die das Land prägt, ist faszinierend. Ein großer Teil Natals war von 1820 bis 1880 das Königreich Zululand. In diesem Gebiet leben noch heute die Nachfahren der berühmten Zulu-Krieger. Ihr Ruf und der ihrer Führer Shaka und Dingaan ist weit über die Grenzen des Landes gedrungen. Shaka baute ein Heer mit über 60 000 Kriegern auf, das er ununterbrochen auf Feldzüge schickte. Die Grenze seines Reichs bildete im Osten der Tugela-Fluss. Auch die ersten Siedler, englische Kaufleute, die 1824 aus Kapstadt kamen, akzeptierten diesen Fluss als Grenze. 1838 erreichten die ersten Treckburen Natal. Die Zulu griffen das Hauptlager der Buren an und töteten einige Hundert Menschen. Die Rache der Buren war schrecklich. Bei der berühmten Schlacht am Blutfluss schlugen sie die Zulu-Armeen vernichtend und erklärten das Gebiet zu ihrer Republik. 1843 jedoch wurde es britisch. Die folgenden Kriege zwischen Engländern und Zulu führten zu der endgültigen Vernichtung des einstmals so mächtigen Zulu-Reichs. Doch viele Traditionen überlebten....


