Der ehemalige Schlupfwinkel für Drogenbarone hat sich in einen bunten und einladenden Ort verwandelt
Medellín, Kolumbiens zweitgrößte Stadt hat die Nase vorn in Sachen Modernität und Atmosphäre. Tief im Aburrá-Tal gelegen, verleitet das Klima der Stadt dazu, die Tage faul schwingend in der Hängematte zu verbringen, um die Exzesse und Strapazen der vergangenen Nacht in einem von Medellíns rauschenden Clubs auszuschlafen. Die verführerisch einnehmende Art der Paisas - wie die Leute aus Antioquia genannt werden - hat noch so manchen Besucher, der nur das Wochenende verbringen wollte, dazu bewegt, weit länger hier zu bleiben. Das Schreckgespenst des Pablo Escobar - Pate des "Narcoterrorismus" - spielt zwar noch immer eine Rolle (man kann sein Grab im Cementerio Jardines de Montesacro besuchen), doch nun ist Medellín ein bunter und einladender Ort und hat eine komplette Kehrtwende seit den dunklen Tagen vor zwei Jahrzehnten vollzogen. Im August ist die Stadt völlig lahm gelegt von den duftenden Blumen während der Feria de las Flores und überschwemmt mit wunderschönen Menschen, wenn Kolumbiens jährliche Modenschau ColombiaModa in die Stadt kommt. Falls man seine Batterien noch nicht von zu vielen Ausgeh-Nächten geleert hat, kann man sich auch mit Abenteuer-Sportarten im nahe gelegenen Guatape vergnügen.


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