Die lebhafte Universitätsstadt breitet sich auf einer sonnigen Südterrasse der Anden (2335 m) vor dem grandiosen Panorama von Vulkankegeln aus. Bei klarem Wetter sieht man die Kegel des Misti (5835 m) und des schneebedeckten Chachani (6079 m) von überall in der Stadt hinter den Klöstern und Kirchen aufragen. Seit 2000 ist Arequipa Unesco-Welterbestätte. Gegründet wurde die Provinzmetropole 1540 von Pizarros Kampfgefährten und späterem Gegenspieler Diego Almagro. Arequipa wird wegen des häufig als Baumaterial verwendeten hellen Tuffsteins auch Ciudad Blanca (weiße Stadt) genannt. Zu Wohlstand kam sie 1870 mit dem Bau der Bahnlinie Puno-Mollendo. Selbst die häufigen, teilweise verheerenden Erdbeben konnten die Entwicklung nicht stoppen. Über 1 Mio. Menschen leben heute in Arequipa, überwiegend vom Handel und der Landwirtschaft im Tal des Río Chili und zunehmend vom Tourismus. Die Besucher kommen, um den schönen kolonialen Stadtkern zu sehen, darunter das Kloster Santa Catalina mit seinen Gassen und Gärtchen. Aber auch, um in den Cafés und Kneipen das Flair einer weltoffenen Stadt zu genießen und in der Umgebung Kanu- oder Bergtouren zu unternehmen.
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