Von der Etappe ins Ziel
Lima war lange Zeit nur eine Zwischenetappe für Besucher auf dem Weg nach Cusco oder zum Amazonas - eine reine Übergangs-Lounge mit acht Millionen Menschen. Heute sind es wahre Besucher-Horden, die auf Perus Hauptstadt stürzen, um die Höhepunkte der peruanischen Kultur zu genießen. Die Stadt selbst hängt dramatisch über pazifischen Klippen, während darunter frisch gereinigte weite Strände warten. Tausende Jahre alte Pyramiden aus Lehmziegeln stehen neben Wolkenkratzern mit Glasfronten im niemals endenden Kampf zwischen Vergangenheit und Zukunft. Die Altstadt, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, beheimatet republikanische Herrenhäuser, bemerkenswerte Kathedralen, ein pulsierendes Chinatown und ein Kloster, das über einer gewaltigen Reihe von Katakomben liegt. Einige der besten prä-kolumbianischen archäologischen und historischen Museen befinden sich nur ein paar Schritte weiter. Viele halten die Restaurant-Szene in Lima für die beste in Lateinamerika. Man sollte unbedingt die am Strand gelegenen rustikalen cevicherias besuchen oder sich an der Novo Andina-Küche mit chilenischen Weinen in einem Miraflores-Bistro laben. Nach dem Essen kann man zu den Bars und Clubs in Barranco oder Larcomar aufbrechen, um bis zum Morgengrauen zu tanzen und sich einem Pisco-sour-Gelage hinzugeben. Hat man dann immer noch nicht genug gesehen, kann man sich außerhalb der Stadt zum Caral-Pyramiden-Komplex oder zur Sommermode-Szene am Asia Beach aufmachen.




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