Ein Land mit vielen historischen Einfluss.
Noch immer außerhalb des Radarschirms vieler Reisenden liegt Panama, das sich - eingezwängt zwischen Pazifik und Karibik - genau an der Stelle findet, wo Mittel- auf Südamerika trifft. Es ist genauso üppig, gebirgig und wild wie das benachbarte Costa Rica (und sogar mit dem Amazonasgebiet vergleichbar), aber mit viel mehr Bewegungsspielraum. Am besten beginnt man die Reise in Panama-Stadt, mit einem Spaziergang in dem mit Kopfsteinpflastern versehenen Bezirk Casco Viejo, der stark an Havanna erinnert. Der berühmte Panama-Kanal wartet schon als nächstes Highlight. Das Meer ist immer in Reichweite im schmalen Panama, aber das Landesinnere bietet auch so manches Abenteuer: etwa Rafting und Wandertouren im Kaffeeanbaugebiet um Boquete im Chiriquí Hochland. An der karibischen Küste ist Bocas del Toro eine beliebte Konstellation aus einem halben Dutzend Inseln mit Stränden, Tauchausflügen und Meeresschildkröten - und einer steigenden Anzahl an Eigentumswohnungen. An der Pazifikküste wiederum befindet sich mit dem viel ruhigeren Santa Catalina das Surfer-Mecca Panamas, mit Hütten um fünf US-Dollar und ortsansässigen Fischern, die Schnorchelausflüge anbieten. Jene, die auf wahre Abenteuer aus sind - aber nicht die Sorte, die man in der drogenvernebelten Hafenstadt Colón findet - können sich in die wahrscheinlich intensivste Reise ganz Amerikas stürzen, nämlich in die raue Darién Schlucht, die an Kolumbien grenzt. Auf einer geführten Bootsreise können Puma-Höhlen entlang der dichten Dschungel-Kanäle angesteuert werden - die Tour oder das Boot dazu organisiert man sich in La Palma, erreichbar über den Luftweg von Panama-Stadt aus. Weiter "draußen" geht's nicht.

