Die Hippies aus den 1970er Jahren waren die ersten, die auf der Durchreise nach Asien Bekanntschaft mit der zuvorkommenden iranischen Gastfreundschaft machten. Heute bleiben die vielen landschaftlich reizvollen Orte sowie die archäologischen Fundorte vielen Menschen verborgen - der vielen diplomatischen Scharmützel seit Beginn der Islamischen Revolution sei Dank. Ein Touristenvisum ist jedoch relativ einfach zu erhalten, solange man nicht israelischer oder US-amerikanischer Staatsbürger ist. Teheran, die Hauptstadt, ist auch das Bildungs- und Kulturzentrum des Irans. Es beherbergt eine Vielzahl an Palästen und Museen, welche die einstigen Ruhmzeiten des Persischen Reiches belegt. Selbstverständlich kommt keines dieser modernen Ausstellungen der antiken Palaststadt von Persepolis nahe, deren Überreste heute als Unesco-Weltkulturerbe bestaunbar sind. Es verfügt auch über einen belebten Basar und ist weniger als 100 Kilometer vom milden und blumenreichen Schiraz entfernt.