Karibik à la française
Sonne, Karneval, Rum und Strände: Diese Beschreibung ruft augenblicklich Erinnerungen an die Karibik wach. Man füge ein paar baguettes, einen café au lait und eine Flasche vin rouge hinzu, und was bekommt man? Guadeloupe. Dieses französische Überseedépartement liegt im Herzen der kleinen Antillen und repräsentiert eine süchtig machende Mischung französischer und kreolischer Kultur. Bis 1946 war Guadeloupe eine französische Kolonie, heute ist es ein département Frankreichs, was bedeutet, dass seine Bürger in den Genuss französischer Pässe, französischer Bildung und sogar des französischen Postwesens kommen; jene, die sich gerne von französischer Kultur verführen lassen, werden das gewisse französische Flair dieser Insel zu schätzen wissen. Trotz seiner offiziellen Bindungen ist Guadeloupe ein Vertreter der karibischen Gesellschaft, mit jeder Menge heller Farben, würzigem Essen und einer Lebenslust, wie sie nur in den Tropen möglich ist. Vor Ort als "l'île papillon", also als "Schmetterlingsinsel" bezeichnet, besteht Guadeloupe aus Basse-Terre und Grande-Terre, zwei großen Landmassen, die nur durch einen schmalen Meeresarm voneinander getrennt sind. Abschnitte mit weißen Stränden und reinem, blauem Wasser bedecken die topografisch wundervolle Grande-Terre, was es zu einem Segel-, Surf- und Strandurlaubsparadies macht. Abenteuerlustigere machen sich nach Basse-Terre auf, die La Soufrière, einen von saftiger tropischer Dschungelvegetation und vielen Wanderwegen umgebenen aktiven Vulkan beheimatet. Mit seinem bekannten Jean-Jacques Cousteau Naturreservat lockt Basse-Terre all jene, die auf Tuchfühlung mit den örtlichen Meerestieren gehen wollen.



