Wiege der abendländischen Philosophie, Ursprungsland des Olympischen Gedankens.
Griechenland sitzt am südöstlichen Zipfel Europas und erstreckt sich über eine Vielzahl von Inseln weit ins Ägäische und lonische Meer. Wie kaum ein anderes europäisches Land kann Griechenland sämtliche touristische Geschmäcker befriedigen: Traumhaften Stränden und malerischen Dörfern stehen kulturelle Highlights gegenüber. Die Hauptstadt Athen hat klar erkennbare Verwurzelungen in der Antike - die Akropolis thront über der Stadt - und auch das griechische Hinterland hat von den Klöstern wie in Meteora bis hin zum heiligen Berg von Athos (Zugang nur für Männer erlaubt) viele Sehenswürdigkeiten zu bieten.
Die zahlreichen Inseln haben alle Formen (und Farben), von idyllisch klein bis groß und selbständig wie zum Beispiel Kreta. Manche wie Santorin mischen auch im Kampf um die beliebtesten Inseln der Welt mit. Aber eines ist allen gemein: der fantastische Mix aus Stränden und archäologischen Schätzen ist in so einer Fülle und Schönheit vorhanden, dass man sie schon bald für selbstverständlich nimmt. Doch das scheinbar Vertraute kippt manchmal rasch ins Unvertraute: Neben der seltsam anmutenden kyrillischen Schrift funktioniert auch so manch griechische Gestik anders. Im Zweifelsfall lieber nicht den Kopf bewegen - denn Kopfschütteln wird als Zustimmung und Nicken als Ablehnung verstanden.
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Wer viel Sonne sucht und im Meer baden möchte, fährt am besten zwischen Mai und September nach Griechenland. Der Mai ist die schönste Reisezeit, da dann viele Blumen und Bäume blühen. Im August ist es meist so heiß, dass Besichtigungen keinen Spaß machen; außerdem machen in diesem Monat fast alle Griechen und viele Italiener und Franzosen Urlaub, sodass die Unterkünfte knapp und dementsprechend teuer sind. Nur die Gebirge sind in dieser Zeit ein angenehmes Reiseziel. Für den Peloponnes und die Gegend um Athen ist auch der Oktober noch ein guter Reisemonat. Zwischen November und April kann es häufig regnen und zwischen November und März auch recht kühl sein. Für diejenigen, die grandiose Landschaften lieben und auch einen verregneten oder verschneiten Tag nicht fürchten, sind der Peloponnes, der Pílion, Attika und die Region nördlich des Korinthischen Golfs auch ein sehr empfehlenswertes Winterreiseziel. Man hat die Museen und archäologischen Stätten fast für sich; der Blick von Höhen und Pässen reicht in klarer Luft oft bis zu 150 km weit.
Zur Einreise genügt für Schweizer und EU-Bürger ein gültiger Personalausweis. Kinder unter 16 Jahren müssen im Pass eines mitreisenden Elternteils eingetragen sein oder benötigen einen Kinderausweis (ab 10 Jahren mit Lichtbild).
Die ärztliche Grundversorgung ist gewährleistet. Bei ernsthaften Verletzungen oder Erkrankungen empfiehlt sich jedoch die vorzeitige Heimreise.
Zwischen den deutschsprachigen Ländern und Griechenland besteht ein Sozialversicherungsabkommen. Mit der von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse ausgestellten European Health Insurance Card können Sie sich bei allen Vertragsärzten der griechischen Krankenkasse IKA sowie in staatlichen Krankenhäusern und Gesundheitszentren kostenlos behandeln lassen. Freie Arztwahl hat man, wenn man bar bezahlt. Für Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen ist daher der Abschluss einer privaten Auslandskrankenversicherung ratsam.
Apotheken gibt es in allen größeren Orten; viele Medikamente gibt es rezeptfrei und sehr viel billiger als bei uns.
Mücken: Ein Schutzmittel und gegebenenfalls ein Medikament gegen Mückenstiche sollte man auf jeden Fall im Reisegepäck mit sich führen.
Bargeld erhalten Sie am günstigsten per EC-/Maestro-Karte aus den zahlreichen Bargeldautomaten der Banken. Weit höher sind die Gebühren, wenn Sie dafür eine Kreditkarte nutzen. Banken und Postämter lösen Reiseschecks ein und tauschen Devisen. Öffnungszeiten der Banken Mo-Do 8-14 Uhr, Fr 8-13.30 Uhr, in größeren Städten und in Touristenzentren manchmal auch länger.
Das griechische Preisniveau entspricht dem deutschen. Benzin, Hotels der unteren und mittleren Kategorien sowie öffentliche Verkehrsmittel sind sehr viel billiger, Lebensmittel teurer.
Seine Strände, seine Nahrung, seine Geschichte, Griechenland ein Ort der Gegensätze, lohnt sich ein Urlaub in einer der vielen Inseln gibt es schmeckt für alle, für Familien mit Kindern, Jugendlichen, für Homosexuell, für Nudisten, für diejenigen, die finden, dass einige Mystik, für diejenigen, die eine Aktion möchten, in Griechenland gibt es für jeden etwas!
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