Das Vermächtnis der Freiheit lebt fort in der Stadt der Bruderliebe
Auf halbem Wege zwischen New York City und Washington liegt Philadelphia, die erste Hauptstadt der Vereinigten Staaten von Amerika. Old City, wie Philadelphias kopfsteingepflasterter historischer Bezirk genannt wird, wartet mit vielen Schauplätzen aus der Gründungsphase der Vereinten Staaten von Amerika auf, etwa der Independence Hall, der Liberty Bell und dem Haus, in dem Thomas Jefferson die Unabhängigkeitserklärung schrieb. Philadelphias Vermächtnis liegt nicht nur in seiner Rolle während der Amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung begründet, sondern auch als Ziel von Afroamerikanern, die hier Freiheit fanden, nachdem sie der Sklaverei und dem Rassismus des Südens entkommen waren (Die Stadt wurde von den sich für die Abschaffung der Sklaverei einsetzenden Quäkern gegründet, und von ihnen nach dem griechischen Wort für "Stadt der Bruderliebe" benannt). Dementsprechend sind viele Innovationen in der afroamerikanischen Musik in dieser Stadt entstanden, vom "Philly Sound", einem Soul Stil, über gewagte Formen des Avantgarde-Jazz bis hin zu HipHop. Diese musikalischen Stile kann man heute in Veranstaltungsorten wie Ortlieb's Jazzhaus, dem Tritone und dem Painted Bride Art Center erleben. Zusätzlich zur afroamerikanischen Gemeinde haben viele andere Volksgruppen zur Kultur Philadelphias beigetragen. Philadelphias prosperierendes Chinatown liegt mitten in der Stadt, äthiopische und indische Restaurants finden sich in West Philadelphia, und die örtliche Spezialität, ein Cheesesteak Sandwich, genießt man am Besten in den italienischen Vierteln in South Philadelphia. All jene, die Rocky Balboa, dem zähesten aller Italo-Amerikaner von South Philly, nacheifern wollen, können die Stiegen des Philadelphia Museum of Art hinauf joggen.

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