Ein abgelegner britischer Außenposten im Südatlantik
Die Falklandinseln - ein selbstverwaltetes Überseeterritorium des Vereinten Königreichs - sind ein Paradies für Naturliebhaber, Vogelbeobachter, Wanderer und all jene, die sich für die Geschichte der Seefahrt begeistern. Die Falklandinseln bestehen aus etwa 200 Inseln, wobei der Großteil der Aktivitäten auf den beiden Hauptinseln Ostfalkland und Westfalkland stattfindet. Alles auf Ostfalkland außerhalb der Hauptstadt Stanley, auch als Camp Stanley bezeichnet, ähnelt einer nordenglischen Stadt am Land, komplett mit Pubs und gepflegten Gärten vor malerischen Häuschen mit bunt bemalten Schornsteinen. Es gibt wohl keine besseren Orte als Goose Green oder Saunders Island um Königs- und Felsenpinguine, den mächtigen Albatross oder eine Schule Commerson-Delfine zu beobachten. An den Wochenenden kann man nach Soldaten in den Pubs von Stanley Ausschau halten; das Verhältnis zwischen britischem Militärpersonal und Zivilisten beträgt für gewöhnlich drei zu eins. Und man muss sich dessen bewusst sein, dass die Falklandinseln mit 25.000 Minen eines der am stärksten verminten Fleckchen Erde weltweit bleiben - eine der Altlasten aus dem unerklärten Krieg mit Argentinien 1982.



