Eine Insel der Ruhe für Familien und Alleinreisende
Obwohl nur ein kleines Stück Zentralamerikas, macht Belize aus seiner kleinen Form das Größtmögliche. In Belize gibt man sich freundlich und englischsprachig, der Kassenmagnet ist sicher das legendäre 290 Kilometer lange Wall- und Korallenriff in der türkisfarbenen Karibik. Dort können Besucher zwischen cabanas, Strandhütten, oder teureren Frühstückspensionen auf touristischen Inseln wie Caye Caulker oder Ambergris Caye wählen, dann auf günstige Schnorchel- oder Tauchgänge gehen, um mit freundlich gesinnten Ammenhaien, Stachelrochen und sogar Seekühen, die wie Hunde lautstark Aufmerksamkeit fordern, zu schwimmen. Absolute Meerliebhaber und Wasserratten können in dreitägigen Segelausflügen von Insel zu Insel zu ziehen und die dortigen Schnorchel- und Angelmöglichkeiten testen (um die 230 Euro - gesehen in Caye Caulker). Weiter südlich befindet sich mit Dangriga ein Küstendorf voller Strandhütten, das Einblicke in die lokale, traditionsreiche Garifuna-Kultur vermittelt. Auch der Dschungel lockt. Eine Stunde landeinwärts kann man sich in Booten durch die mit Krokodilen gefüllten Dschungel-Kanäle zu den Maya-Pyramiden in Lamanai schlängeln (Lamanai bedeutet bezeichnenderweise „untergetauchtes Krokodil"). Auch das Vögelparadies Crooked Tree (ein Naturschutzgebiet 45 Kilometer von Belize City entfernt) ist einen Besuch wert. Der Flughafen von Belize City ist die Haupteinreisestelle, doch die meisten Besucher machen sich gleich nach der Landung auf die Suche nach fahrbarem Untersatz - meist landen sie in ausrangierten US-Schulbussen, die als Reisebusse verwendet werden. Im kleinen Belize ist jedoch glücklicherweise alles nahe gelegen.

