Barranco del Infierno: Ein abenteuerlicher Wanderweg führt tief ins „Höllental“
Der unspektakuläre Ort an den westlichen Ausläufern des Teide-Massivs ist als Verwaltungssitz für das südlich gelegene Playa de las Américas zu Reichtum gekommen. Zu Beginn des 16. Jhs. errichteten spanische Eroberer die Kirche Santa Úrsula mit sehr schön geschnitzten Deckenbalken. Auf dem Söller über der Sakristei nahmen die adligen Herrscher am Gottesdienst teil. Der Altaraufsatz des Hauptaltars ist ein herrliches Beispiel des kolonialen Barocks (Calle Grande s/n).
Am oberen Ende der Calle de los Molinos lädt das Restaurant Otelo (Di geschl. €-€€) zur Rast mit Panoramablick. Dort beginnt auch eine schöne Wanderung ins Barranco del Infierno. Wegen des großen Andrangs ist die Tagesbesucherzahl allerdings beschränkt. Frühes Kommen oder Vorbestellung (Zutritt tgl. 8.30-16 Uhr Wanderzeit ca. 3 Std. bei Regen geschlossen) sind daher empfehlenswert. Auf einem ehemaligen Hirtenweg kommen Sie in die raue Bergwelt, die hier ohne Schatten (Kopfbedeckung mitnehmen!) und fast vegetationslos ist. Erst später, wenn man sich der engen, schattigen „Höllenschlucht“ nähert, durch die ein Bach sprudelt, kommt dichter Pflanzenwuchs zum Vorschein. Wenn es zuvor genug geregnet hat, gibt es am Ende der Klamm sogar einen Wasserfall zu bestaunen, der über ca. 80 m herabstürzt.






