Das Städtchen (6000 Ew.) ist mit seinen beiden Marinas (800 Liegeplätze) vor allem ein Treff der Skipper. Hier spinnen sie allabendlich in Kneipen, Tavernen und Restaurants reichlich Seemannsgarn. Aber auch Badeurlauber finden entsprechende Angebote. Dalmatinische Küche offeriert das Restaurant Vapor (Obala kralja Krešimira 24, Tel. 023/ 38 54 82, €€). Von den einfach ausgestatteten, aus den 1970er-Jahren stammenden Hotels Kornati (102 Zi., Tel. 023/38 35 56, Fax 38 30 08, €€) und Ilirija (166 Zi., Tel. 023/39 65 55, Fax 38 30 08, http://www.ilirijabiograd.hr, €€) sind es nur wenige Schritte zum Kieselbadestrand, zum Zentrum des Orts oder zur mit Blumenrabatten und Palmen geschmückten Uferpromenade. Bei einem Spaziergang über diese Promenade trifft man auf das Stadtmuseum, das einen sensationellen Fund birgt: die Ladung eines Handelsschiffs, das im 16. Jh. auf der Fahrt von Venedig nach Konstantinopel im Pašmanski kanal gesunken ist. Brillen in Lederfassungen, Rasiermesser, Nähnadeln, Herrenhemden und Wollmützen: Die Sammlung von Gegenständen des täglichen Bedarfs aus dieser Epoche gilt als eine der reichhaltigsten der Welt. Alle Exponate sind auch deutsch beschriftet (im Sommer Mo-Sa 9-12 u. 20-22 Uhr, an der Promenade, 10 Kuna). Von Biograd tuckert die Autofähre bis zu achtmal täglich hinüber nach Tkon/Pašman. Auskunft: Tourist Info Biograd na moru, Trg hrvatskih velikana 2, Biograd na moru, Tel./Fax 023/38 31 23, http://www.tzg-biograd.hr
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