Die 250000 Ew. große Stadt am Zusammenfluss des Río Grande und des Río Xibi Xibi wird schlicht Jujuy genannt und ist auch Regierungssitz von Jujuy, der nördlichsten Provinz Argentiniens.
Das Gesicht der Stadt ist ärmlich und noch stark indianisch geprägt. Ein großer Teil der Bevölkerung sind Mestizen; außerdem leben noch etwa 40000 Coyaindianer in der Region. Wichtige Wirtschaftsfaktoren sind der Tabak- und Zuckerrohranbau sowie der Erzabbau in den Blei-, Eisen- und Silberbergwerken. Hier leuchten die Berge in kräftigem Blau, Rot und Gelb. In den wilden Schluchten breiten sich Kakteenwüsten aus, an den Hängen pfeift der Wind um alte Inkafestungen.
Nur noch wenige erhaltene Kolonialbauten findet man im Stadtzentrum. Die Kapelle der heiligen Barbara aus dem 18. Jh. (Lamadrid/San Martín) und das Provinzmuseum (Mo-Fr 8-13.30 und 15-20, Sa/So 9-13 und 16-20 Uhr Eintritt 1 Peso Lavalle 434) gehören dazu. Die Kathedrale (18. Jh.) an der Plaza Belgrano birgt eine aus Hartholz geschnitzte Kanzel. Diese Arbeit der Guaraníindianer gilt als schönstes Werk des argentinischen Barocks.
Unweit vom Stadtzentrum liegt die Hostería Munay (6 Zi. Alvear 1230 €). Das Alto del Molle (Calle El Picaflor 477 Barrio Los Perales €) bietet drei Zimmer in rustikaler Eleganz rund 2 km vom Zentrum. Direkt in der Innenstadt dagegen finden Sie das gute Mittelklassehotel Hotel Internacional (Belgrano 501 €€) mit 85 Zimmern. Auskunft: Dirección de Turismo Gorriti 295
Hol dir die besten Infos zu Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Hotels in San Salvador de Jujuy - gratis zum Download!
Jetzt Herunterladen

