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Alburg ist heute ein Teil der niederbayerischen Stadt Straubing.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Alburg 777 in einer Schenkungsurkunde des Agilolfingerherzogs Tassilo III. an das Kloster Kremsmünster (Oberösterreich). Doch schon tausende Jahre zuvor besiedelten jungsteinzeitliche Ackerbauern die Flur mit ihren ausgezeichneten Lössböden. Im Ortsteil Lerchenhaid kamen bei archäologischen Untersuchungen u.a. jungsteinzeitliche Langhäuser und umfangreiche keltische Siedlungsspuren zum Vorschein.
Ein Zufallsfund beim Lehmabbau am Alburger Hochweg brachte aber den größten Schatz aus der Straubinger Antike ans Licht: den Römerschatz, u.a. bestückt mit Teilen von Paraderüstungen für Soldat und Pferd (heute im Gäubodenmuseum Straubing ausgestellt).
Reiche Funde gibt es auch aus der Zeit zwischen Ende der römischen Herrschaft und dem frühen Mittelalter. So konnte mittlerweile ein sehr bedeutender bajuwarischer Siedlungsplatz an der Stelle des heutigen Dorfkerns und die dazugehörigen Begräbnisfelder nachgewiesen werden. Die im frühen Mittelalter urkundlich genannte Kapelle zu Ehren von St. Martin (heute Pfarrkirche St. Stephan) an der Fernstraße Regensburg–Passau–Wien weist auf karolingisches Eigengut hin. (...) mehr...
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