Von antiken Tempeln im Dschungel, Kolonialstädten und Paradiesstränden
Nebel, der von antiken Tempeln im Dschungel aufsteigt, von Regen durchnässte Kolonialstädte mit Rikschas, spottbillige Nudelschüsseln, die auf winzigen Hockern geschlürft werden - plus unzählige Strände mit weißem Sand und türkisblauem Wasser. Südostasien ist kein Geheimnis (mehr), was aber nicht bedeutet, hier nicht ein eigenes Stück vom Paradies finden können. Viele, die da erste Mal hier sind, nutzen Bangkok als Drehscheibe - mit seinen glitzernden Goldtempeln, Flussmärkten und superwürzigem Essen. Im Norden und Nordwesten (das klassische Indochina) lassen sich tolle Reisen am Mekong-Fluss unternehmen - durch das gemächliche Laos, Angkor Wat in Kambodscha (vor kurzem in Tomb Raider zu sehen) oder Vietnams Reisfelder und ehemals vom Krieg zerstörte Städte, die eifrig dem Kommunismus entwachsen. Im Nordwesten liegt das rätselhafte Myanmar, das sich anfühlt, als wäre man (mindestens) 50 Jahre in der Zeit zurück gereist. Im Süden Thailands locken von Technomusik beschallte Beach Partys zu einem Zwischenstopp, und noch mehr Richtung Süden warten die etwas konservativeren Malaysia und Singapur. Indonesien hat fabelhafte Strände in Bali und die antiken Stupas von Borobudur. Nur per Flugzeug zu erreichen sind die Philippinen mit ihren entlegenen Bergdörfern und Inseln. Um Südostasien zu fassen, braucht man ein Monat, wenn nicht ein Jahr - oder noch länger. Manche finden Arbeit und zieht es nie wieder weg.


