Hafen: Cafés und Tavernen vor venezianischer Kulisse
Die zweitgrößte Stadt Kretas (53400 Ew.) ist von einer grünen, fruchtbaren Landschaft umgeben.
Den hochalpin anmutenden Gipfeln der Weißen Berge, die bis in den Mai hinein Schnee tragen, sind sanfte Hügel und landwirtschaftlich intensiv genutzte Ebenen vorgelagert.
Chaniá ist eine wohlhabende Stadt, in der ein gewachsenes Bürgertum zu Hause ist, das das Leben und die Traditionen zu genießen weiß. Die venezianischen und türkischen Häuser in der Altstadt sind oft mit außergewöhnlich gutem Sinn fürs Schöne und mit viel Geld und Geschmack renoviert worden. Freunde stilvoller kleiner Hotels mit viel Atmosphäre finden nirgends auf Kreta eine größere Auswahl als in den schmalen Gässchen der Altstadt, angesichts deren Charme man sich ein wenig wie in Venedig fühlt.
Chaniás großer Hafen wird begrenzt von der Festung Fírkas, einem venezianischen Leuchtturm, langen Molen und der geschwungenen Häuserfront, die mit einer Vielzahl von Tavernen und Cafés zum Flanieren einlädt.
Um die Altstadt herum Ziehen sich neue Wohn- und Geschäftsbezirke, die im Nordosten übergehen ins alte Villenviertel Chalépa. Hier ist die Atmosphäre der Jahre um 1900 noch lebendig, jene Zeit, als Chaniá während der kretischen Autonomie Inselhauptstadt war.



