Das große Weinbauerndorf mit seinen 3500 Ew. im Hinterland von Iráklio zu Füßen des markanten Júchtas (811 m), auf den eine befahrbare Piste führt, war schon in minoischer Zeit besiedelt. Auf dem Hügel Fúrni am Ortseingang wurde eine minoische Nekropole (Di-So 8.30-14.30 Uhr Eintritt frei) entdeckt. 5 km außerhalb am Nordhang des Júchtas der Überrest eines minoischen Tempels (nur von außen einsehbar), in dem offenbar im 17. Jh. v. Chr. Menschen geopfert wurden - vielleicht, um die Götter und damit die bebende Erde zu beruhigen, die ja auch die Paläste und den Tempel selbst zerstörte. Ein kleines Museum an der Hauptstraße erzählt die Geschichte des Menschenopfers (Mi-Mo 8.30-15 Uhr Eintritt frei). 16 km
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