Von der Straße zwischen Sitía und Ierápetra führt in Epáno Episkopí eine mit „Zíros“ ausgeschilderte Asphaltstraße durch Néa Presós auf die Hochebene, ein Zentrum des kretischen Sultaninenanbaus. Die Dörfer sind noch ursprünglich, die Kafenía preiswert. Nördlich von Chandrás erkennt man am Hang die Ruinen des verlassenen Dorfes Woíla, einst Sitz einer venezianischen Adelsfamilie, die später zum Islam übertrat. In der Kapelle des Weilers zeigt eine Wandmalerei über einem mittelalterlichen Grab Maria mit dem Jesuskind, zu deren Füßen die Familie des Toten in der historischen Tracht des 16. Jhs. zu sehen ist. Die kleine Wandmalerei daneben stellt ein junges Mädchen auf ihrem Sterbebett dar. Beim Weiler Etiá ist ein venezianischer Palazzo aus dem späten 15. Jh. bestens erhalten. 30 km
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