Im breiten, fruchtbaren Tal des Machico-Flusses zieht sich Madeiras drittgrößte, von Câmara de Lobos in der Einwohnerzahl erst jüngst überflügelte Stadt (12000 Ew.) von der Küste die Berghänge hinauf.
Der Entdecker João Gonçalves Zarco gründete sie als erste Siedlung der Insel, nachdem er mit seinen Gefolgsleuten Tristão Vaz Teixeira und Bartolomeu Perestrelo 1419, von Porto Santo kommend, hier in der breiten Bucht vor Anker gegangen war. Eine Legende schreibt die Geburt des Ortes jedoch dem schon zuvor hier gestrandeten englischen Liebespaar Anne Dorset und Robert Machyn zu. Wie dem auch sei: Die schon im 15. Jh. durch den Zuckerrohranbau prosperierende Siedlung war sogar für einige Jahrzehnte Hauptstadt des Nordostteils der Insel, bis Funchal 1497 zur alleinigen Inselhauptstadt ernannt wurde. Man hat etwas für den Tourismus getan, und so gibt es heute eine ganze Reihe von Gründen, das vom Fluss in zwei Hälften gespaltene Machico zu besuchen.
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