Durch ein enges, von einer neuen Straße dominiertes Flusstal zieht sich die wichtigste Gemeinde des Südwestens (3100 Ew.) von der Küste steil in die Höhe.
Eine Handvoll gemauerte Schlote und historisches Destilliergerät künden an der palmenbestandenen Uferpromenade von der großen Rolle, die das Zuckerrohr für den Ort einst spielte.
Heute setzt man auf den Fremdenverkehr: Ein großer neuer Yachthafen wurde gebaut, man hat zwei künstliche, helle Sandstrände aufgeschüttet und ein spektakuläres Kunstzentrum auf die Klippe gesetzt. Jedes Jahr nach der Ernte (etwa im April) wird ein Zuckerrohrfest gefeiert, und in der kleinen Grünanlage am westlichen Ende der Bucht von Vila Calheta - so die offizielle Ortsbezeichnung - errichtet die Kirchengemeinde alljährlich eine wunderschöne Weihnachtskrippe - mit lebensgroßen Figuren und oft echten Tieren.
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