Das 274 km² große, französische Überseeterritorium besteht aus drei Inseln: Wallis (Polynesisch: Uvea), 240 km davon entfernt Futuna und in deren Nachbarschaft die unbewohnte Insel Alofi. Die Hauptstadt Mata Utu liegt auf Wallis, wo auch mehr als die Hälfte der 14 000 Einwohner leben. Auf beiden Inseln werden unterschiedliche polynesische Dialekte gesprochen. Der Grund: Futuna wurde von Samoa aus besiedelt, Wallis von Tonga aus. Trotz schöner Strände und einiger kleiner Hotels auf Wallis hat sich noch keine Tourismusindustrie entwickelt. Dafür hat vor allen Dingen die ablehnende Haltung der Häuptlinge gesorgt. Uneingeladene Besucher müssen auch heute noch damit rechnen, nicht allzu freundlich behandelt zu werden. Der Kampf ums Überleben ist hier deutlich zu spüren. Nur etwa 1000 Bewohner üben eine bezahlte Tätigkeit aus, die anderen leben von dem, was die Natur hergibt. Für fast die Hälfte der Staatsfinanzen kommt die französische Regierung auf. Wallis und Futuna erreicht man am besten mit Air Calin von Neukaledonien aus.
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