Die mit 1800 km² größte samoanische Insel liegt 16 km nordwestlich von Upolu. Feinsandige Strände und schroffe Klippen mit blowholes formen die Küste. Die ausgedehnten Lavafelder entstanden Anfang des 20. Jhs. bei mehreren Eruptionen im unwegsamen Inselinnern. Einige Vulkane sind heute noch aktiv. Dichter Regenwald beherrscht die Vegetation und überwuchert stellenweise bedeutsame archäologische Stätten wie die Pulemelei-Pyramide.
Die rund 47 000 Bewohner leben noch in weitgehend ursprünglichen Dörfern entlang der Küste, die immer wieder von Zyklonen heimgesucht werden. Im Südosten, rund um die Fähranlegestelle und den Flugplatz, ist die Besiedlung am dichtesten und die Infrastruktur am besten. Hier werden auch Fahrzeuge an Touristen vermietet. Öffentliche Busse verkehren nur sehr unregelmäßig. Besucher sollten sich unbedingt mehr als einen Tag Zeit für die naturbelassene Insel nehmen. Die Straßen sind zwar mittlerweile asphaltiert, die Entfernungen aber relativ groß (Rundreise ca. 250 km). Polynesian Airlines fliegt täglich von Upolu vom internationalen Flughafen Faleolo oder vom Flughafen Fagali'i (bei Apia) nach Asau oder nach Salelologa (Maota Flughafen) auf Savai'i (ca. 50 Euro hin und zurück). Zwischen dem Ort Mulifanua an der Westküste der Insel Upolu und dem Ort Salelologa auf Savai'i verkehrt drei- bis viermal täglich eine Fähre, die die 20 km in rund 60 Minuten bewältigt (etwa 7 Euro hin- und zurück).
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