Südlich von Tahiti ziehen sich die sechs Austral-Inseln hin, darunter auch die heute unbewohnte Île Maria, die als letztes polynesisches Königreich 1899 französisch wurde. Die zwei Hauptinseln Tubuai und Rurutu liegen zwei Flugstunden von Papeete entfernt. Die ca. 6500 Bewohner leben vom Ackerbau und vom Fischfang sowie von der Produktion traditionellen Kunsthandwerks, das zum größten Teil in Papeete an Touristen verkauft wird. Das im Innern der Inseln von Hügeln geprägte Landschaftsbild erinnert ein wenig an die Marquesas. Auf den Austral-Inseln herrscht das kühlste Klima Französisch-Polynesiens, denn sie liegen bereits knapp außerhalb der Tropen. Touristen verirren sich nur selten hierher, obwohl Air Tahiti mehrmals wöchentlich die Austral-Inseln Rurutu und Tubuai anfliegt. Die übrigen Inseln der Gruppe erreicht man nur mit dem Schiff ab Papeete (verkehrt zweimal monatlich). Übernachten kann man in kleinen Pensionen. Sehenswert sind die übergroßen steinernen Tiki auf Raivavae, die den Statuen auf der Osterinsel und den Marquesas ähneln. Die etwa 3 m hohen, auf der Insel errichteten Statuen sind zum Teil leider schon sehr zerstört, andere Teile kann man heute im Gauguin-Museum auf Tahiti bewundern.
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