Palmenhaine säumen kilometerlange Sandstrände an sanft geschwungenen Buchten. In den Dörfern flicken Fischer ihre Netze, brechen Koprabauern Berge von Kokosnüssen auf. Überall kann man Ruhe atmen und die Stille hören. Selbst in der Hochsaison ist ein Urlaub an der Nordküste von Ko Samui Balsam für gestresste Seelen. In lockerer Folge reihen sich die Resorts aneinander. Dazwischen bleibt noch genügend Platz für grasende Wasserbüffel. Strandwanderer können über weite Strecken Einsamkeit genießen, auf dem goldgelben Sand finden sie eher Treibholz als Sonnenschirme. Weder Diskomusik noch Autolärm übertönen das Rauschen des Meeres. Nachtleben findet hier nicht statt, und die Ringstraße folgt den Stränden in gebührendem Abstand. Diese Küste ist noch weitgehend so geblieben, wie sie die Natur erschaffen hat, aber wild ist sie nicht. Selbst in der Monsunzeit von November/Dezember bis Februar/ März können Sie hier fast überall baden. Das Kap im äußersten Nordosten ist ein natürlicher Schutzwall gegen den Nordostmonsun, der hohe Wellen an die Strände der Ostküste treibt. Die Strände sind hier im Uhrzeigersinn beschrieben.
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