Kein Sonnenschirm weit und breit. Ein paar Resorts verstecken sich im Palmengürtel, der sich vom Inselhauptort Thong Sala bis hinunter zum Kap von Hat Rin zieht. Fischer und Kokosnussbauern leben in Dörfern, die nicht mehr sind als eine Ansammlung von ein paar Dutzend Häusern. Die Südküste von Ko Phangan ist zwar durch eine asphaltierte Straße gut erschlossen, aber wer runter zum Strand will, muss immer noch auf sandige Stichstraßen abbiegen und darf sich wie ein Entdecker fühlen. Sicher, es waren schon andere Urlauber vorher da. Der Tourismus hielt auf Ko Samuis kleiner Schwester schon Anfang der 80er-Jahre Einzug. Aber er steckt immer noch in den Kinderschuhen und hat die natürliche Schönheit dieser Insel weder im bergigen Dschungel im Innern noch an den Palmenstränden plattgetreten. Besonders ursprünglich zeigt sich die wild-romantische Ostküste. Gleich hinter den Buchten wuchert der Wald. Natur satt, Komfort knapp. Aber die meisten Touristen hier sind jung und ohnehin nicht auf dem Luxustrip. Die Strände werden im Folgenden ab Thong Sala der Süd- und dann der Ostküste folgend gegen den Uhrzeigersinn vorgestellt.
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