Auf dem Weg von Pazin, 8 km in Richtung Plomin, liegt die befestigte Bauernsiedlung (420 Ew.), die mithilfe von Studenten aus Zagreb allmählich restauriert wird. Durch das Stadttor kommt man zur Stadtloggia und zum Hauptplatz mit dem Salamon-Palast, der Bischofskapelle und der Marienkapelle. Deren Fugen sind mit Nägeln gespickt, die Frauen in der Hoffnung einschlugen, ihr Kinderwunsch möge in Erfüllung gehen. Die Gebäude sowie die Schutzmauer stammen aus dem 15. und 16. Jh. Nebenan, in der gemütlichen Konoba Marino (Mi geschl. €€), hängen getrocknete Maiskolben und alte Bauernkarrenräder an den Wänden. Man serviert hier mit maneštra und fuži, mit Wildbret, hausgemachten Würsten und ombolo nur typische Gerichte der istrischen Landküche.
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