Nur 25 km, das heißt 25 Autominuten von Nicosia entfernt liegt jenseits der schmalen Kette des Kerýneia-Gebirges Zyperns schönste Stadt (8000 Ew.). Auf Türkisch heißt sie heute Girne.
Ihr Zentrum ist das kleine, fast kreisrunde Hafenbecken aus venezianischer Zeit. Das Ufer säumen Cafés und Restaurants, dahinter erheben sich jahrhundertealte Häuser. Eine mächtige Festung nimmt eine Seite des Hafens ein. Innerhalb der Altstadt ragen ein Kirchturm und ein Minarett auf. Gleich hinter dem Ort steigt die Landschaft steil zum Gebirge an. Die alpin anmutenden Gipfel des Pendedáktilos sind ein berauschender Anblick. Die schmale Ebene entlang der Nordküste steht voller Zitronen- und Orangenbäume.
Ganz in der Nähe von Kerýneia liegt am Hang des Gebirges das Dorf Bellapaís mit der Ruine einer gotischen Abtei. Ein Abstecher von der nach Nicosia führenden Straße bringt Tagesausflügler zur Kreuzritterburg Sankt Hilárion. So erhält man auch als Tagesbesucher schon einen guten Eindruck von der Nordküste.
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