Der Name kommt von áfanton für unsichtbar. Tatsächlich ist das Dorf vom Meer aus nicht zu sehen. Das hat einen historischen Grund: Die antike Siedlung an der Küste wurde im 7. Jh. von Piraten zerstört. Um vor solchen Überfällen in Zukunft sicher zu sein, bauten sich die Überlebenden ein Stück landeinwärts neue Häuser. Das »unsichtbare Dorf« (5500 Ew.) ist auf den ersten Blick reichlich unscheinbar und daher auch nicht überlaufen. Statt touristischen Einerleis erleben Sie hier noch ländlichen Alltag. Zu Deutschland hat der Ort Afántou eine besondere Beziehung: In den 1960er-Jahren zog eine Hand voll Menschen aus Afántou in die nordrhein-westfälische Industriestadt Gummersbach. Heute sollen es mindestens 1000 Männer und Frauen aus Afántou sein, die dort wohnen - Grund genug für eine Städtepartnerschaft, die seit 1989 besteht, und einen Gummersbachplatz im Dorf.
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