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Magst du Agía Ekateríni?
Den nordöstlichsten Zipfel Korfus bildet die kleine, teils von Farnkraut überwucherte oder mit Kiefern, Zypressen und Eukalyptusbäumen bestandene Insel Agía Ekateríni. Landseitig wird sie vom fischreichen Brackwassersee Antoniótis und seinen beiden Verbindungsarmen zum Meer umschlossen. Brücken führen hinüber; die nach Acharávi kann nur von Fußgängern, Rad- und Mopedfahrern passiert werden, die nach Ágios Spirídonas auch von PKW. Auf der Insel steht im Wald versteckt das verlassene und leider unzugängliche Kloster Agía Ekateríni (auch Ayía Aikateríni geschrieben) aus dem Jahr 1713, das aber den Weg kaum lohnt. Um hinzugelangen, verlässt man den befahrbaren Feldweg dort, wo er in den Wald eintritt, und geht zwei Minuten geradeaus weiter. Stichwege führen außerdem vom Hauptweg auf der Insel zu kleinen, kaum besuchten Kiesbuchten, in denen auch nackt gebadet wird. Schöner zum Baden ist jedoch der etwa 100 m lange Sandstrand Ágios Spirídonas, der sehr sanft ins Wasser abfällt und daher auch für Kleinkinder gut geeignet ist. Direkt am Strand stehen eine neuere, belanglose Kapelle und die Taverne Lagoon (tgl. ab 10 Uhr, €€), die frischen Fisch anbietet. Nicht am Meer, dafür aber stimmungsvoll vor und in einer alten Olivenölmühle sitzen Sie 300 m weiter landeinwärts in der Taverne Olive Press (tgl. ab 10 Uhr, €), in der Wirt Spíros selbst kocht. Eine Spezialität des Hauses ist das korfiotische Fischgericht bourdéto, das hier auf Wunsch mit Stachelrochen zubereitet wird. 8 km von Archarávi
Agía Ekateríni Reiseführer von Marcopolo Ist dieser Text veraltet?
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