Einer der kleinsten Staaten der USA, hat Vermont eine seriöse Persönlichkeit!
Wildromantisch ist es im Norden Neuenglands: schöne weiße Holzhäuser und Kirchen in ebenso schönen kleinen Dörfern, umgeben von sanft gerundeten grünen Bergen. Die bewaldeten Hügelketten, aus denen nackte Felskuppen ragen, gaben Vermont seinen ursprünglich französischen Namen. Die selbstständige Republik trat 1791 als 14. Staat der Union den 13 amerikanischen Gründerstaaten bei, behielt aber stets ihre Eigenheiten. Der Staat zwischen Kanada und Massachusetts, mit einer Fläche von 25 000 km² etwas größer als Hessen, schaffte als erster Bundesstaat die Sklaverei ab. Hier, im einzigen Binnenstaat Neuenglands, erprobten in den 60er-Jahren Hippies und andere liberale Denker Alternativen vor allem im sozialen und umweltpolitischen Bereich.
Milch, Käse, Ahornsirup und Obst blieben seit Generationen die Haupterzeugnisse der Wirtschaft Vermonts. Vor 30 Jahren entdeckten Städter aus New York den verschlafenen Landstrich, in dem heute 620 000 Menschen leben. Die Großstädter kommen besonders gern im Indian Summer, wenn sich das Laub zum herbstlichen Feuerwerk verfärbt. Auch als Wintersportrevier hat sich Vermont, dessen Skihänge in Höhen bis zu 1500 m liegen, einen Namen gemacht.

