In einem verborgenen Winkel der Staaten
Maine liegt in der äußersten Nordostecke der USA und ist so groß wie der Rest Neuenglands. Das Gebiet an der Grenze zu Kanada hat dabei nur 1,3 Mio. Ew., zudem ist es zu 83 Prozent mit dichtem Kiefernwald bewachsen. Die abwechslungsreiche felsige Küste, die sich - in der Luftlinie nur 360 km lang - über Tausende Kilometer an zerfurchten Buchten und Flussmündungen entlangwindet, bietet die Höhepunkte des dünn besiedelten Staats. Sie wird nicht erst seit der Präsidentschaft von George Bush sen. - er hat sein Sommerhaus in Kennebunkport - von wohlhabenden Sommergästen geschätzt.
Das Meer, das im Sommer nicht mehr als 18 Grad warm wird, hat Maine geprägt. Es liefert auch eines seiner berühmten Produkte: Hummer, in Amerika lobster genannt. Viele der reizvollen Fischerdörfer bieten diese Delikatesse zu zivilen Preisen. Die Küste und die mehr als 2000 vorgelagerten Inseln trotzen Wind und Wetter und präsentieren die schönsten Leuchttürme des Landes. Höhepunkt jeder Mainereise: der Acadia National Park und seine buckligen grauen Granitberge auf Mt. Desert Island. Im Inland herrscht auch kein Wassermangel. 2200 Seen und zahllose Flüsse gehören den Forellen, Anglern und Wassersportlern, die Kiefernwälder drum herum Elchen, Jägern und Holzfällern.
Maines Städte sind vergleichsweise klein. Portland, die größte, hat nur 64 000 Einwohner. Franzosen waren die ersten Europäer in diesem Teil Amerikas. Lange war das Territorium zwischen Frankreich und Großbritannien umstritten. Maine wurde schließlich 1677 von der Kolonie Massachusetts übernommen und trat 1820 als selbstständiger Staat der Union bei.
Im Juli und August ist Hochsaison. In den touristischen Zentren Bar Harbor und Boothbay Harbor, Camden und Ogunquit sollten Sie dann im Voraus buchen.

