Wunderwelt aus filigranen Sandsteinsäulen
Neben dem Grand Canyon ist dieser nur 146 km² große Park wohl der schönste und beliebteste im Südwesten: eine märchenhafte Welt aus roten und weißen Felssäulen, zerklüfteten Steilhängen, steinernen Burgen und Schlössern. Regen und Winterfrost haben über Jahrmillionen die bizarren Felsskulpturen aus dem weichen, von Eisen- und Manganspuren bunt gefärbten Sandgestein am Steilabbruch des Paunsaugunt Plateau modelliert. Benannt wurde das 1928 gegründete Schutzgebiet nach dem mormonischen Siedler Ebenezer Bryce. Vor ihm nannten die Paiute-Indianer dieses Tal Unka-timpewa-wince-pock-ich, was so viel bedeutet wie »rote Felsen wie stehende Männer in einem Tal« - ein recht treffender Vergleich.

