Nusa Lembongan: Traumziel für Surfer und Schnorchler
Vor Balis Südostküste liegen diese Inseln, deren karge Vegetation und Tierwelt eher dem Süden Lomboks ähneln. Nusa Lembongan, die kleinere der beiden Inseln, eignet sich wunderbar für einen Tauch- und Surfurlaub sowie für alle, die fernab vom Touristenrummel an weißen Stränden allein sein wollen. Die hinduistischen Bewohner leben vor allem vom Seegrasanbau, doch sind in den letzten Jahren entlang der Nordwestküste auch immer mehr Losmen und Bungalow-Anlagen entstanden. Sehr empfehlenswert sind: Shipwrecks Beach Villa (5 Zi. Jungutbatu €€€).
Auf der Nachbarinsel Nusa Penida übernachten nur wenige Touristen, die Insel ist jedoch beliebtes Ziel für Tauch- und Schnorchelausflüge (von Lembongan aus mit World Diving http://www.world-diving.com). Nusa Penida ist eine ehemalige Sträflingsinsel für die in Klungkung Verurteilten. Die Hauptorte Sampalan und Toya Pakeh sind überwiegend von Moslems bewohnt. Die Balinesen meiden die Insel, auf der sie den Riesen Jero Gede Mecaling vermuten, der Unglück über Bali bringt. Sehenswert ist die riesige, unterirdische Höhle Goa Karangsari, in der diverse Dämonen hausen sollen.
Zwischen Nusa Lembongan und Penida liegt die kleine Insel Nusa Ceningan, die zu Entdeckungstouren zu Fuß einlädt. Sie ist über eine schmale Brücke von Nusa Lembongan zu erreichen.
Von Padang Bai setzen Speedboote in 40 Minuten nach Nusa Penida über. Nach Nusa Lembongan fahren jeden Morgen eine öffentliche Fähre sowie zahlreiche Privatanbieter (je nach Bootstyp zwischen 40 Minuten und 1,5 Stunden). Zwischen den Inseln verkehrt am Nachmittag eine Fähre, ansonsten kann man Fischerboote chartern.

