Die berühmteste Sehenswürdigkeit auf Kos ist das Asklípion, auf Altgriechisch Asklipieion genannt. Das antike Heiligtum für den Gott der Heilkunst, den von den Römern später Äskulap genannten Asklípios, lohnt einen Halbtagesausflug. Italienische Archäologen haben es teilweise rekonstruiert, sodass man mehr als nur ein paar Grundmauern zu sehen bekommt. Außerdem ist es in viel Grün eingebettet und bietet einen traumhaft schönen Blick auf die Küstenebene, das Meer und die kleinasiatische Küste, sodass man hier gern einige Zeit sitzend und träumend verbringt. Der Weg zur nur 5 km vom Hafen der Hauptstadt entfernten archäologischen Stätte führt durch eines der interessantesten Dörfer der Insel, Platáni. Dort leben noch viele der etwa 700-800 auf Kos beheimateten Moslems. Die Tavernen am Dorfplatz, die von ihnen betrieben werden, bieten sich für ein Mittag- oder Abendessen an, wobei hier die Einflüsse der türkischen Küche besonders deutlich werden.
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