Das Gute liegt so nah! Schon im schnell erreichbaren Nord-Malé-Atoll finden sich hübsche Inseln
Als man in den 1970er-Jahren begann, die ersten Touristenresorts auf den Malediven einzurichten, stießen die Planer schnell auf das Problem der großen Entfernungen. Sind es doch immerhin gut 750 km vom nördlichsten bis zum südlichsten Atoll, und die wollen erst einmal überwunden sein. Bei näherer Betrachtung wurden sie jedoch schon in der Nähe der Hauptstadt Malé fündig, denn im Malé-Atoll erwiesen sich etliche unbewohnte Inseln als gut geeignet für den Bau von Touristenresorts.Eigentlich besteht das Malé-Atoll aus zwei Atollringen, von denen das Nord-Malé-Atoll mit einer größten Länge von 67 km und einer größten Breite von 41 km das größere ist. Auf der Insel Kurumba, die bis dahin Vihamanaafushi hieß, entstand 1972 das erste Touristenresort. Von Einheimischen bewohnt sind die Inseln Gaafaru, Dhiffushi, Tulusdhoo, Huraa, Himmafushi und Malé selbst, die Hauptstadt der Malediven. Im nördlichen Atollring liegt auch der internationale Flughafen (auf Hulule). Unweit des Flughafens, auf Aarah, ließ sich Präsident Gayoom seinen Privatwohnsitz errichten. Eine Besichtigung Malés ist ein Muss für jeden Malediven-Besucher. Die Hauptstadt wird daher außerhalb des Alphabets an erster Stelle vorgestellt.

