Den uralten semgallischen Handelsplatz an der Daugava kannten schon die Wikinger. Im 13. Jh. ließ der Erzbischof von Rīga eine Burg an das rechte Flussufer wuchten, in deren Schutz und Schatten sich die Stadt Krustpils (Kreuzburg) entwickelte. Jēkabpils am Ufer gegenüber entstand erst im 17. Jh. - aus einer Ansiedlung orthodoxer Altgläubiger, die vor den Schergen des Zaren aus Russland geflohen waren. Und erst 1962 verschmolzen beide Städte zum heutigen Jēkabpils (28 000 Ew.), in Lettland als wichtiger Eisenbahnknotenpunkt bekannt: Hier kreuzen sich drei große Fernlinien. Besonders viele Sehenswürdigkeiten hat die Stadt nicht zu bieten. Sie können von hier aus aber wunderbare Ausflüge und Radtouren entlang der Daugava unternehmen.
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