In den kleineren Emiraten ist das Leben noch traditionell geprägt und vergleichsweise einfach
Als „Piratenküste“ gingen die nördlichen Emirate im 17.-19. Jh. in die Geschichte ein. Heute gehören Sharjah, Ajman, Ras al-Khaimah und Umm al-Qaiwain zu den weniger bedeutenden Mitgliedern der Föderation - Emirate, die deutlich weniger reich und modern sind als die großen Brüder Abu Dhabi und Dubai.
Mit Ausnahme von Sharjah, das über einige Luxushotels verfügt, sind die Strände der übrigen Emirate bislang weitgehend menschenleer. Während Sharjah über bescheidene Erdgas- und Ölvorkommen verfügt und Ras al-Khaimah ein wenig Erdgas fördert, profitieren die Bewohner von Ajman und Umm al-Qaiwain bislang vom Ölsegen der reicheren Scheichtümer. Landschaftlich am schönsten ist Ras al-Khaimah, ein Emirat, das über grüne Ebenen und im Hajargebirge über herrliche Bergoasen (mit prächtigen Villen der Reichen) und dramatische Gebirgszüge verfügt.

