Die Stadt zieht immer mehr Besucher
Zwischen dem Golf von Oman und dem Hajargebirge: fruchtbare Täler mit Dattelpalmen, Geflügelzucht und reicher Landwirtschaft, von einem Stausee bewässert.
Eine vierspurige Autobahn führt von Khor Fakkan heran, das Emirat ist nach Norden und Süden hin mit der Westküste verbunden. Ein geschäftiger Containerhafen und eine Raffinerie bilden die wirtschaftliche Grundlage, allerdings ist Fujairah (120000 Ew.) das ärmste der Emirate und bis heute ohne Öl- und Gasvorkommen. Erst in den 1980er-Jahren erhielt es ein Hotel, einen Hafen und Telefon. Auch ein (kaum benutzter) internationaler Flughafen wurde errichtet, und das große Gebäude im Hafen mit der Kommandozentrale auf dem Dach ist ein Geschenk von Saudi-Arabien und Kuwait. Die Landwirtschaft von Fujairah mit insgesamt 6000 Farmen kämpft mit Wasserproblemen. Der Stausee ist wegen Regenmangel meist leer, ein Fünftel der Brunnen im Gebirge ist ausgetrocknet, ebenso viele in Küstennähe haben sich mit Salzwasser gefüllt. Man bemüht sich um Bewässerung mit entsalztem Meerwasser.

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