Sandstrände und kleine Felsbuchten, eingerahmt von Korkeichen und Pinien, die bizarren Felsnadeln der Aiguilles und ein altes Fort, dazu hübsche Strandhotels und ein kleiner Yachthafen - Tabarka ist eine ideale Sommerfrische ganz im Westen der Korallenküste. Bisher hat der Massentourismus den kleinen Hafenort (8000 Ew.) nur gestreift, die Hotelzone im Osten ist noch recht übersichtlich. Erholung und Sport beim Tauchen, auf dem Golfplatz oder am von Dünen gesäumten Sandstrand stehen im Vordergrund. Gegründet von Phöniziern, diente Tabarka in römischer Zeit als Ausfuhrhafen für den im nahen Chemtou gebrochenen Marmor. In frühchristlicher Zeit war hier ein bedeutendes Zentrum der Missionsarbeit in Nordafrika. Dann geriet der Ort durch einen Tauschhandel unter Herrschaft der Genueser Handelsdynastie Lomellini, die den Korallenreichtum der Gewässer ausbeuten ließ. Ende des 18. Jhs. übernahm Frankreich die exklusiven Handelsrechte. Heute sind zwar viele Korallenbänke zerstört, die Unterwasserwelt ist aber dank Höhlen und Steilwänden immer noch ein Dorado für Taucher.
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