Chebika, Tamerza und Midès liegen in einer wildromantischen Region
Über den Salzsee Chott el-Gharsa führt die P 16 nach Nordwesten auf die Ausläufer des Saharaatlas zu und ins rund 60 km entfernte Oasenstädtchen Chebika. Alt-Chebika am Berghang wurde 1969 durch eine verheerende Flut zerstört; die Menschen siedeln nun im komfortableren Chebika Nouvelle in der Ebene. Ein kurzer Spazierweg geht bergab in eine schmale Schlucht mit Wasserfall und dann bergan zu einem Aussichtspunkt. Hier genießt man einen phantastischen Blick über die Häuser des alten Dorfs und den Palmenhain hinweg auf den Chott el-Gharsa. Von Chebika schlängelt sich die Straße in steilen Serpentinen ins rund 10 km entfernte Tamerza. Die alte, ebenfalls von den Fluten zerstörte Siedlung liegt ein gutes Stück hinter dem neuen Ort in einem palmenbestandenen Trockenflussbett, über dem das Hotel Tamerza Palace seinen Gästen zu jeder Tageszeit schönste Landschaftspanoramen bietet (Tel. 76 48 53 22, Fax 76 48 53 44, http://www.tamerza-palace.com, €€-€€€). Letzte der drei Bergoasen ist Midès direkt an der Grenze zu Algerien: Alt-Midès thront wie eine Festung auf einem Felsen, eingerahmt von tiefen Canyons.

