Ein wichtiges religiöses Zentrum.
Inmitten der graubraunen Steppenlandschaft Zentraltunesiens wirkt die heilige Stadt Kairouan mit ihren Minaretten und den herrischen Wehrmauern wie eine Fata Morgana. Die Große Moschee, dank ihrer kraftvollen Schlichtheit eines der eindrucksvollen Monumente des Landes, zählt zusammen mit der Medina zum Unesco-Welterbe. Mit 120 000 Einwohnern, vielen Teppichknüpfereien, Textilunternehmen und einer Tabakfabrik ist die Stadt ein bedeutendes Wirtschaftszentrum. Ein wichtiges Zubrot bildet der Fremdenverkehr.
Im Jahr 671 erreichten islamische Truppen von der arabischen Halbinsel auf ihrem Eroberungszug gen Westen die zentraltunesische Steppe. Oqba ibn Nafi, ein Gefährte des Propheten Mohammed, ließ hier ein Heerlager aufschlagen und eine Moschee errichten. Das war Kairouans Geburtsstunde. Die Truppen zogen weiter, Kairouan wurde Kapitale des eroberten Gebiets Ifriqya. Später übernahmen Mahdia und Tunis die Funktion der Hauptstadt; Kairouan aber blieb das spirituelle Herz. Für die Besichtigung der Moscheen und Mausoleen brauchen Sie ein Sammelticket, das Sie im Büro der APPC neben den Bassins des Aghlabides bekommen. Bitte respektieren Sie in Kleidung und Auftreten die besondere Bedeutung dieser frommen Stadt!




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