Medina: Eine Altstadt ohne touristischen Klimbim; tunesischer Alltag hautnah in Sfax
Noch ist Tunesiens zweitgrößte Stadt (850 000 Ew., 105 km von Mahdia) ein touristischer Geheimtipp. Hinter dem Ring von Industrie, Hafen und modernen Wohnvierteln verbirgt sich eine Medina, die zu den schönsten und ursprünglichsten des Landes gehört. Sie ist vollständig von einer im 9. Jh. erbauten Stadtmauer umschlossen. Im Zentrum befindet sich die 849 errichtete Große Moschee, deren Minarett an die Sidi-Oqba-Moschee in Kairouan erinnert. Nördlich des Gotteshauses reihen sich die Souks der verschiedenen Handwerker und Händler aneinander; für Touristen produzierte Ware ist kaum zu sehen. Stattdessen stapeln sich im Souk d'Etoffes die Stoffballen, und im Souk des Bijoutiers glitzern Gold- und Silberschmuck. Das Museum Dar Jallouli präsentiert Möbel, Kunsthandwerk und Kleidung im eleganten Ambiente eines Palasts aus dem 17. Jh. (Rue Cheich Sidi Ali Ennouri, Di-So 9.30-16.30 Uhr, 1,5 TND). Im Café Diwan unweit des gleichnamigen Medinators können Sie eine angenehme Rast bei einem thé à la menthe einlegen.




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