Ob Waldeinsamkeit, städtische Superlative oder Kulturgenuss - Ontario lockt mit Vielfalt
Unter allen Provinzen entspricht Ontario am ehesten den kanadischen Klischees von malerischen Seenplatten, weiten Farmlandschaften und von Wäldern, die in leuchtenden Herbstfarben lodern.
Es ist ein Ferienland mit historischen Forts an den Kanurouten der Trapper, mit feinsandigen Stränden an den Großen Seen und so berühmten Attraktionen wie den Niagarafällen. In den Metropolen Toronto und Ottawa warten aber auch urbane Genüsse, schräge Szenetypen und exzellente Museen. Mit rund 1 Mio. km² Fläche ist Ontario nach Québec die zweitgrößte Provinz Kanadas. Das Staatsgebiet erstreckt sich über 1730 km von der Hudson Bay im Norden bis zum Ufer des Lake Erie (auf der Höhe von Rom).
Ontario gilt als die reichste Provinz, als wirtschaftlicher Motor des ganzen Lands. Gewaltige Vorkommen von Bodenschätzen liegen im harten Fels des Kanadischen Schilds im hohen Norden. Das milde, sonnige Klima im Süden begünstigt die Landwirtschaft; auf der Niagara-Halbinsel gedeihen Obst und Wein.
Mehr als ein Drittel der Kanadier lebt im Süden Ontarios. Dort liegen die ausufernde Metropole Toronto und das gepflegte Ottawa. Der weite, nur dünn besiedelte Norden ist nach wie vor die Domäne der Holzfäller und Bergleute, der Jäger und Angler.


