Wildromantisch sind die Ostprovinzen, das raue Meer bestimmt das Leben
Stille Wattlandschaften und dramatische Fjordküsten, tiefe Wälder und ungebändigte Flüsse - die Atlantikregion Kanadas erinnert in vielem an die schönsten Landstriche in Schottland oder Norwegen.
An den geschützten Buchten laden Fischerdörfer und emsige Hafenstädte, in denen sich schon vor Jahrhunderten Schotten, Engländer und Franzosen niederließen, zum Besuch ein. Die vier Atlantikprovinzen sind ein überraschend vielfältiges Urlaubsland, das zu Unrecht in Europa wenig bekannt ist. Die kargen Hochländer und zerrissenen Küsten der Provinz Newfoundland & Labrador - zu der neben der Insel Neufundland noch ein riesiger, fast völlig unerschlossener Landstrich am Festland gehört - sind ein Paradies für Angler, Jäger und Wanderer, die Provinz Nova Scotia bietet herrliche Segelreviere und eine der schönsten Panoramastraßen des Kontinents, den Cabot Trail. Ganz anders dagegen die winzige Inselprovinz Prince Edward Island: ein liebliches Farmland mit Bilderbuchdörfern und ausgedehnten, feinsandigen Badestränden. New Brunswick schließlich, die waldreiche Provinz an der Grenze zu den USA, rühmt sich der höchsten Gezeitenunterschiede der Welt.
Eine Rundfahrt durch die Atlantikprovinzen beginnen Sie am besten in Halifax, das einen internationalen Flughafen besitzt. An Campingplätzen und gemütlichen Bed-&-Breakfast-Häusern mangelt es selbst im Hinterland nirgendwo.


