Der »nördliche Pfad hinter den Bergen« verläuft in West-Ost-Richtung und ist seit jeher eine wichtige Verbindung. Die etwa 84 km lange Strecke (Piste F 208) - beginnt im Nordwesten beim Kraftwerk Sigalda am See Hrauneyalón und endet im Südosten bei Búland, wo sie auf die Straße 208 stößt. Reizvoller ist es, die ersten 47 km der südlicher verlaufenden Landmannaleið (Piste F 225) zu folgen, die dann am See Frostaðavatn auf die F 208 trifft. Teilweise erreicht die Piste eine Höhe von 500 bis 1000 m und führt durch eine bizarre, schöne Landschaft. Das nördlich des Vulkans Hekla liegende Lavafeld Sölvahraun mit seinen Spalten und Kratern, bedeckt von schwarzer Asche, vermittelt einen endzeitlichen Eindruck. Östlich der Hekla-Laven schließt Islands größtes Rhyolithgebiet an, das 400 km² bedeckt. Rhyolith ist ein kieselsäurehaltiges Ergussgestein von rötlicher bis grünlicher Färbung. Eruptionen, Erosion und zahlreiche Gletscherabflüsse haben diese zerklüftete Landschaft durch die Jahrhunderte geformt.
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